
a) Vorwärmtemperatur
Damit das CO2 komplett in der Gasphase ist, muss es zusätzlich vor der Kompression isobar erwärmt werden. Bei dem gegebenen Zustand von p = 52 bar und T = 15 °C liegt CO2 flüssig wie gasförmig vor. Aus der Tabelle kann man entnehmen, dass die nächste isotherme Linie, die nicht die Taulinie unterschreitet T = 34 °C ist.
b) Prozess in Bild
(4) isenthalpe Drosselung (h = const.) T = 15°C, p = 52 bar (Nassdampfbereich)
(1) isobare Temperaturerhöhung von 15 °C auf 34 °C
(2) isotherme Kompression von 52 bar auf 110 bar
(3) isobare Temperaturerhöhung von 34 °C auf 50 °C
c) Wieviel Wärme muss in WAT 2 pro h übertragen werden?
Eine Änderung der Wärme entspricht einer Änderung der Enthalpie und die kann aus dem Diagramm abgelesen werden. 1 kcal/kg entspricht 4,19 kJ/kg
d) Fördervolumen des Kompressors
Dazu berechnet man das spezifische Volumen am Punkt 3 und kann damit auf den Volumenstrom CO2 am Kompressor schließen.
e) Gesetz der angewandten Hebelarme
Mittels Ausmessen und der Länge der Anteile im p-h-Diagramm und dem Dreisatz können die Anteile berechnet werden.
Gesamtmenge = 54 mm = 200 kg/h
Gasmenge (6-4) = 36 mm = 133 kg/h
Flüssigmenge (4-5) = 18 mm = 67 kg/h
f) Wärmemenge zur Verdampfung
Da im Entspannungsgefäß noch eine gewisse Menge flüssiges CO2 vorhanden ist (die Moleküle liegen auf Punkt 6), welches komplett verdampft werden soll (Ziel ist Punkt 5). Dazu muss die Enthalpiedifferenz 6-5 aufgewendet werden, die man auch aus dem Diagramm ablesen kann.





