Produktion- und Absatz

Produktions- und Absatzwirtschaft

Grundbegriffe:

Long Position: Käuferpositiom
Short Position: Verkäuferposition
Basis: Differenz zwischen dem Preis des Kontrakts und dem Cash-Preis
Option: Eine Option beinhaltet das Recht, aber nicht die Verpflichtung, zum Kauf oder Verkauf eines FInanzinstruments
Put Option: Recht in der Zukunft einen Warenterminkontrakt zu verkaufen (also eine short position einzunehmen)
Call Option: Recht in der Zukunft einen Warenterminkontrakt zu kaufen (also eine long position einzunehmen)
Prämie: Preis der Option

Konzentration in der Ernährungsindustrie:

Lorenzkurve: Mit der Lornzkurve lassen sich Merkmale bezüglich ihrer Konzentrationverteilung, z. B. die Umsätze (Marktanteile) mehrerer Unternehmen (Merkmale) bezogen auf einen Markt, darstellen.

Warenterminmärkte:

Warenterminmarkt:

  • Obligation (Recht) zu einem bestimmten Zeitpunkt Lieferungen entgegen zu nehmen oder zu liefern.
  • Das Versprechen zu liefern kann man verkaufen ohne, dass man die Ware besitzt.
  • Man wettet auf künftige Preisentwicklungen, so dass man die Ware zu einem späteren Zeitpunkt günstiger kaufen kann.

Funktionsweise:

  • Efficient Market Hypothesis: Alle Informationen über Angebot, Nachfrage etc. sind im Markt reflektiert
  • Preisaufdeckung: Hohe Markttansparenz
  • Risk shifting: Landwirt will das Risiko unsicherer Preisentwicklungen nicht tragen. Durch den Warenterminkontrakt erhält er einen Garantiepreis. Somit übernimmt der Händler das Preisrisiko. Dieses kann für den Händler zu Gewinn oder Verlust führen
  • Finanzierung: Durch die Abwälzunng von Risiken werden Landwirte als Kreditnehmer besser eingestuft und erhalten eventuell bessere Konditionen in anderen Geschäften

Lebensmitteleinzelhandel:

Vorgehen bei erstmaliger Preisbildung:

  1. Bestimmung der Preispolitischen Ziele
  2. Ermittlung der Nachfrage
  3. Abschätzung der Kosten
  4. Analyse der Konkurrenzpreise und -angebote
  5. Auswahl eines Verfahrens zur Preisbildung
  6. Treffen einer Preisentscheidung

Markenstrategien:

  • Einzelmarken: Für jedes Produkt oder Produktgruppe wird eine eigene Marke entwickelt (z.B. Ferrero: Rocher, Hanuta, Kinder, Nutella…)
  • Familienmarken: Verschiedene Einzelprodukte bzw. Produktarten werden unter einer einheitlichen Marke geführt, die als Endorser zählt (z.B. Maggi, Nivea)
  • Dachmarken: Alle Produkte einer Unternehmung werden unter einer Marke angeboten (z.B. BASF, Siemens, Dr. Oetker)
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