Pap 05 Schritt

Fragen zur Orientierung

Laden (L) und Transferieren (T)
ermöglichen einen Informationsaustausch zwischen Ein- und Ausgabegruppen und Speicherbereichen. Es können auch zwischen Speicherbereichen Werte ausgetauscht werden. Diese Operationen laufen "unbedingt" ab, sie werden nicht vom Verknüpfungsergebnis beeinflusst. Es gibt jeweils verschiedene Lade- und Transferfunktionen (z.B. LAR1, T STW, …)
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division von Gleitpunktzahlen
Je nach Anzahl der Akkus der CPUs werden deren Inhalte miteinander verknüpft und das Ergebnis in den ersteren Akku kopiert. Zur Bewältigung der Rechenaufgaben gibt es 4 Operationen:
  • +R Addition (AKKU1 = AKKU2 + AKKU1)
  • -R Subtraktion (AKKU1 = AKKU2 - AKKU2)
  • *R Multiplikation (AKKU1 = AKKU2 * AKKU1)
  • /R Division (AKKU1 = AKKU2 / AKKU1)
Vergleiche von Gleitpunktzahlen
Zum Vergleich von Gleitpunktzahlen gibt es 6 Operationen die zwei Akkus miteinander vergleichen und das Ergebnis wird in das VKE kopiert und entsprechende Bits des Statusworts gesetzt.
  • ==R ist gleich
  • <>R ist ungleich
  • >R AKKU2 ist größer als AKKU1
  • <R AKKU2 ist kleiner als AKKU1
  • >=R AKKU2 ist größergleich als AKKU1
  • <=R AKKU2 ist kleinergleich als AKKU1
Alternative zu +R und -R
Verwendet man statt +R +I dann werden die Akkus als Ganzzahlen (16 Bit) ausgewertet und dementsprechend addiert (Subtraktion verhält sich ebenso). Die Operation +D addiert auch die Akkus nur als 32-Bit-Ganzzahl.
SPA und SPB
Mit beiden Operationen werden Sprünge innerhalb des Programms möglich. Sie unterscheiden sich nur an den Sprungbedingungen. Mit SPA springt man unabhängig von jedem Wert zur angegebenen Sprungmarke. Für einen Sprung mit SPB muss das Verknüpfungsergebnis erst 1 sein, ansonsten wird der Programmablauf an dieser Stelle nicht unterbrochen (aber das VKE wird von SPB auf 1 gesesetzt)
BE und BEB
verhalten sich ähnlich wie SPA und SPB. Nur wird hier nicht innerhalb eines Bausteins gesprungen, sondern von einem zum nächsten. Bei BE wird unabhängig von jedem Wert der aktuelle Baustein unterbrochen und das Programm fährt in dem Baustein fort, das den vorherigen aufgerufen hat. Der Unterschied von BE und BEB liegt in der Bedingung, dass das VKE 1 zu sein hat für einen Sprung.
Schritketten
Durch eine Schrittkette wird ein technischer Vorgang beschrieben. Dieser Vorgang kann durch eine Rezeptur oder einen Arbeitsplan vorgegeben sein. Als Bestandteile einer Schrittkette zählen
  • Schritt Ein definierter Zustand einer Maschine, in der bestimmte Aktoren aktiv gesetzt werden
  • Aktion Durch Aktionen können Ausgangsbelegungen manipuliert werden
    • Setzen/Rücksetzen (S/R)
    • direkt anschalten (N)
    • verzögert einschalten (D)
    • limitierter Impuls (L)
  • Transistion/Weiterschaltbedingung Wird diese Bedigung war kann der aktuelle Schritt verlassen werden und die Maschine führt den nachfolgenden Schritt aus.

Schrittketten können graphisch implementiert werden, z.B. durch die Nutzung von STEP7-GRAPH.

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