Graphische Bestimmung der maximalen Reaktionsgeschwindigkeit und der Michaelis-Menten-Konstanten
Berechnung der Parameter aus der Lineweaver-Burke- und Eadie-Hofstee-Auftragung. Lineweaver-Burke eignet sich zur Bestimmung der Michaelis-Menten-Konstanten, da der Fehler im Bereich der x-Achse relativ klein ist. Mit Hilfe von Eadie-Hofstee kann die maximale Reaktionsgeschwindigkeit abgelesen werden. Auch ist im Bereich der y-Achse der Fehler relativ gering.

Die Michaelis-Menten-Konstante gibt die Substratkonzentration an, an der die Hälfte aller aktiven Zentren der Enzyme besetzt sind. Aus der Auftragung der Michaelis-Menten-Kinetik kann man sehen, dass die höchste Reaktionsgeschwindigkeit zwischen 100 und 200 g/l zu erwarten ist. Laut Lösung sollte man auf 25 % Trockenmasse aufkonzentrieren. Das kann ich leider nicht nachvollziehen.
Edit:
In der Angabe im Verfahrensschema steht ganz klein im obersten Kreis die Eingangskonzentration der Trockenmasse = 5% TM.
Wenn eine 4%ige Laktose-Lösung auf 20% (200 g/l) aufkonzentriert werden soll, entspricht das einem Faktor 5. Mischkreuz!
Trockenmasse Anfang = 5% TM multipliziert mit 5 => 25% TM.
Bestimmung Inhibitorkonstante
Zur Ermittlung der Inhibitorkonstante Ki werden die Graphen in einer Dixon-Auftragung dargestellt. Das entspricht der Lineweaver-Burke-Auftragung. Der gemeinsame Schnittpunkt der Graphen stellt die Inhibitorkonstante Ki dar.

Durch das Gleichstellen der Geradengleichungen erhält man einen Wert für Ki bei 2,3 g/l. Der Schnittpunkt der Geraden zur Feststellung von Ki funktioniert hier bei einer kompetetiven Hemmung. Bei einer nicht-kompetetiven Hemmung liegt der Schnittpunkt aller Graphen auf der x-Achse.
Bestimmung Hydrolysezeit
Durch Umstellen und Integration der Michaelis-Menten-Kinetik bei kompetitiver Hemmung lässt sich die Hydrolysezeit bestimmen. Über den Hydrolysegrad bestimmt sich die Substratkonzentration zum gesuchten Zeitpunkt.
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