Läuterbottich Lauterstar
Auswahl und Beurteilung eines Läutersystesm
- Kapazität (Sude pro Tag, Belegungszeit)
- Qualität (technologischen Einflüsse auf Würze- und Bierqualität)
- Quantität (Extraktausbeute, Extrakt im Treber)
Läuterbottich Design
- Senkboden
- Phosphorbronze, Messing, Edelstahl
- freie Durchgangsfläche: 8-15 % (bei Edelstahl)
- Spaltsiebe mit Spaltweite: 0,7-1,0 mm
- Abstand Senkboden Bottichboden: 10-20 mm
- Anstichöffnungen je m2: 1-2
- Aufhackmaschine
- Anzahl Schneidewerksarme: bis 8
- Umfangsgeschwindigkeit: 2,5-3 m/min
Läuterbottich Pegasus
- Am Rand wird der Würzefluss wesentlich größer als in der der Mitte → Aussparung
Kuchenfiltration
Ansatz von Darcy (laminaren Bereich), Eindimensionale Strömung
mittlere Strömungsgeschwindigkeit w, Darcy-Konstante = Permeabilität B0
Die Permeabilität B0 ist abhängig von Porosität ε und dem effektivem Partikeldurchmesser dP
Hohlraumvolumen VH, Feststoffvolumen VF, Gesamtvolumen V
Die allgemeine Dirfferentialgleichung für den zeitlichen Ablauf der Filtration ergibt sich aus der Berücksichtigung der Darcy-Gleichung für die Durchströmung des Filtermittels und des Filterkuchens
Filtermittelwiderstand Rf
Mit Vernachlässigung des Filtermittels erhält man folgende Gleichung
(4)Senkbodenfläche
Die Senkbodenfläche ALB [m2/Sud] berechnet sich aus der Schüttung S [kg/Sud] und der spez. Senkbodenbelastung SBLB [kg/m2]
(5)Durchmesser Läuterbottich
Hier kann man zwischen dem konventionellen Läuterbottich und dem Pegaus-System unterscheiden
Domdurchmesser DD
Vorderwürzeausbeute-/volumen
Die Vorderwürzeausbeute AVW [kg/dt] errechnet sich aus dem Vorderwürzevolumen VVW [hl], der Konzentration der Vorderwürze cVW [mass/vol.-%] und der Schüttung S [dt]
(7)Durch das Umstellen der Gleichung kann man nach dem Vorderwürzevolumen auflösen.
Nachgussvolumen
Gesamtverdampfung GV [%]
(8)Höhe Naßtreberschicht
Die Höhe der Naßtreberschicht HNT ergibt sich aus der spez. Senkbodenbelastung SBLB [kg/m2] und der Dichte der Nasstreber ρNT [kg/m3] (ca. 550 kg/m3)
(9)Maischefilter
| Vergleichskriterien | Läuterbottich | Maischefilter |
|---|---|---|
| Schrotmühlen | Walzenmühlen | Hammermühlen |
| max. Schüttung | 25 t/Sud | |
| Wärmeverluste | Isolierung möglich | keine Isolierung |
| Werkstoff | Cr-Ni-Stahl | |
| Extrakausbeute | < 1 % unter Labor | < 0,5 % unter Labor |
| Reinigung | einfach | aufwendig |
| max. Sudfolge | 14 Sude/Tag | 16 Sude/Tag |
| Flexibilität | Über-/Unterschüttung | 90-105 % |
| Lebensdauer | kaum Verschleißteile | Tücher und Membrane |
| Betriebskosten | günstig | teuer |
| Platzbedarf | hoch | rechteckiger Grundriss |
| Automatisierung | großer Parametersatz | kleiner Parametersatz |
| Rohfruchteinsatz | bis 50 % | bis 100 % |
Glattwassernutzungsschwelle
Für die Glattwassernutzungsschwelle benötigt man den Nettowärmepreis der sich aus dem Preis des Brennstoffs P, dem Heizwert Hu dem Wirkungsgrad der Kesselanlage ηK und der Übertragung ηÜ
(10)Damit kann man die Glattwassernutzungsschwelle cGW. Dazu benötigt man die Sudhausausbeute AS die Konzentration der Ausschlagwürze cAW, die spez. Wärmekapaziät der Würze cp, die spez. Verdampfungswärme von Wasser rW und den Preis des Malzes PM
(11)Nun kann man die Kosten für den Extraktverlust KE und die Kosten für das Aufheizen und Verdampfen KW gegenüberstellen.
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