Bgp Versuch07 Iex Protan

Ionenaustauscher

  • geladene Gruppen und bewegliche Gegenionen
  • reversibler Austausch zwischen flüssiger und festen Phase
  • Anionenaustauscher bindet Anionen und hat positiv geladene Gruppen
  • Kationenaustauscher bindet Kationen und hat negativ geladene Gruppen
  • Proteine sind geladen (Amino- und Carboxytermini und saure oder basische Seitenketten)
  • Isoelektrischer Punkt an dem Protein nach außen nicht mehr geladen ist
  • pH > pi => negativ (Anionenaustauscher) <=======> pH < pi => positiv (Kationenaustauscher)
  • Bindungsaffinitäten der Proteine sind abhängig von
    • pH-Wert
    • Eigenschaften und Konzentration der übrigen Ionen
    • Typ des Ionenaustauschers
  • Auswaschen eines gewünschten Proteins mit Puffer, der pH beim pi des Proteins hat (Herabsetzung der Affinität)
  • Wanderungsgeschwindigkeit wird von Wechselwirkungen mit Säule verlangsamt
  • Konzentrations-Gradienten, der Proteine in der Reihenfolge ihrer Affinität eluiert
  • geladene Gruppen die kovalent mit Trägermatrix verbunden sind entscheiden über
    • Durchflusscharakteristika
    • Zugänglichkeit
    • Beladungskapazität
    • chemische Stabilität
  • Gebräuchliche Trägermaterialen
    • Harze wie Polystyrol
    • Divinybenzol
    • Cellulose
    • vernetzte Polydextran-Gele
    • hoch vernetzte Agarose
  • stark sauer-> Sulfon-Säure: negative Ladung pH < 2
  • stark basisch-> quartäre Ammoniumionen: positive Ladung pH > 11
  • schwach sauer-> Carboxymethylgruppen: negative Ladung pH > 5
  • schwach basisch-> Diethylaminoethylgruppen: positive Ladung pH < 8,5
  • Im Versuch Q-Sepharose, Agarose Matrix, Trimethylaminomethyl, starker Anionenaustauscher
  • Versuchsaufbau
    • Pumpe, Säule, Durchflussphotometer + Schreiber
    • Laufpuffer Tris pH 8,0
    • Durch Erhöhung der Salzkonzentration eluierung aller Proteine von der Säule (Konkurrenz der Ionen)

BCA-Proteinbestimmung

  • Proteine mit Cu2+ in alkalischer Lösung einen Komplex, dann reduzierung zu Cu1+
  • Bei Reduzierung Farbreaktion Biuret-Reaktion
  • Bicinchoninsäure (BCA) Nachweis-Reagenz für Cu1+ (Adsorption 562nm) rosa
  • Bereich von 20 bis 2000 $\frac{\mu g}{l}$

Bradford-Test

  • hydrophobe Bereiche der Proteine binden an an Farbstoffe (aromatische Ringsysteme)
  • polarer Farbstoff -> unpolare Proteinphase => Veränderung spektraler Eigenschaften
  • Verschiebung in den längerwelligen Bereich, wegen Zunahme der Polarität des Lösungsmittels
  • Coomassie-Brilliantblau Veränderung von 465 auf 595nm
  • in phosphorsaurer Lösung zwischen 595 und 620nm
  • Bereich von 5 und 50 $\mu g$
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